Über mich
Formelles
Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz (behördliche Genehmigung für gewerbsmäßiges Hundetraining) – zertifizierte Hundetrainerin
Abgeschlossene Hundetrainer Ausbildung (2024)
Seit Juli 2024 Hundetrainerin in der Tierauffangstation Rodenberg/Bad Nenndorf

Werdegang
Früher durfte ich zu Hause keine Haustiere haben. Jahre später zog ich in eine WG und mein späterer Freund holte sich Dipper als Welpen. Damit begann für mich alles.
Erst wollte ich besser verstehen, was Dipper braucht. Seine kleinen Eigenheiten, seine Unsicherheiten, seine Freude im Alltag. Ich wollte lernen, was er mir mit seiner Körpersprache sagt und wie ich ihm Sicherheit geben kann.
2023 habe ich meine Hundetrainer Ausbildung begonnen. Schnell habe ich gemerkt, wie viel Freude es mir bereitet, mit Hunden zu arbeiten und ihre Menschen auf diesem Weg mitzunehmen.
Ein Jahr später schloss ich die Ausbildung erfolgreich ab und erhielt die Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz. Die Grundlage für meine Arbeit als Hundetrainerin. Im Juli begann ich als angestellte Hundetrainerin in der Tierauffangstation Rodenberg/Bad Nenndorf, wo ich seitdem das Team unterstütze und regelmäßig wertvolle Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Rassen und Charakteren sammeln darf.
Im September 2025 habe ich schließlich den Schritt in die Selbstständigkeit mit meiner mobilen Hundeschule gewagt. Damit erfülle ich mir den Wunsch, mein Wissen und meine Erfahrung auch außerhalb des Tierheims weiterzugeben und Hund-Mensch-Teams individuell zu begleiten.
Dipper, der Anfang von allem
Mit Dipper fing alles an. Er war der Hund, der mich in eine völlig neue Welt geführt hat. Anfangs wollte ich nur seine kleinen Eigenheiten besser verstehen – warum er in manchen Situationen unsicher war, was er mit seiner Körpersprache ausdrückte und wie ich ihm im Alltag mehr Sicherheit geben konnte.
Durch Dipper habe ich gelernt, wie wertvoll es ist, sich wirklich auf einen Hund einzulassen und auf seine Sprache zu hören. Er war mein erster Lehrer, mein Spiegel und der Grund, warum ich überhaupt die Hundetrainer Ausbildung begonnen habe. Ohne ihn wäre ich heute nicht da, wo ich bin.


Beemo, der kleine Wirbelwind aus dem Tierheim
Während meiner Ausbildung wuchs der Wunsch, mein neues Wissen irgendwann auch in die Begleitung eines Welpen einfließen zu lassen. Und dann kam Beemo: ein quirliger Welpe, der im Tierheim landete. Sofort hat er mein Herz erobert.
Ich nahm ihn als Welpen zu mir, und seitdem begleitet er mich jeden Tag. Mit Beemo habe ich gelernt, dass vor allem Geduld, Humor und die Freude an kleinen Schritten genauso wichtig sind wie Training selbst. Er erinnert mich immer wieder daran, dass Hunde nicht „funktionieren“ sollen, sondern dass es um Vertrauen, Miteinander und echtes Verständnis geht.
Beide zeigen mir: Jeder Hund erzählt eine Geschichte. Meine Aufgabe ist es, zuzuhören, zu übersetzen und dann dementsprechend darauf zu reagieren.

